6. März 2015
von Monika
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Schuldgefühle

Ich habe einen interessanten Satz gelesen:
„Schuldgefühle bewahren die Vergangenheit.“
… somit bleibt man immer ein wenig mit dem verbunden, was man nicht loslassen will, … noch nicht loslassen kann.

Und: Schuldgefühle sind nicht identisch mit einer wirklichen Schuld.
Gefühle kann man ändern.

Mehr zum Thema Schuld und Schuldgefühle.

7. Januar 2015
von Monika
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Das ungelebte Leben

Gerade habe ich im Auto-Radio einen kurzen Beitrag über Tucholsky gehört. Die Titelzeile hieß: Unser ungelebtes Leben. Es ging um Briefe, die er an seine Frau geschrieben hatte.

Haben Sie schon ‚mal über Ihr „gelebtes“ und Ihr „ungelebtes“ Leben nachgedacht? Wie soll es aussehen am Schluss, wenn das Licht ausgeht? … in Bezug auf die Partnerschaft und auch alle anderen Lebensbereiche.
Leben ohne Reue, ohne Schuldgefühle und mit einem klaren Blick nach vorn, das macht uns stark, frei und souverän. Aber wer schafft das schon immer?

Empfehlenswerte Filme zum Thema: „Das Beste kommt zum Schluss“ oder „… Und täglich grüßt das Murmeltier“.
Das Buch „Die Liste vor der Kiste“ – von Rüdiger Dahlke – gibt viele Anregungen für ein sinn-erfülltes Leben.
Verena Kast hat in ihrem Buch:  „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben“ aus psychologischer Sicht über den Lebensrückblick geschrieben.

Mir fällt es manchmal echt schwer, mich zu entscheiden, was ich tun möchte und was ich weglassen sollte. Aus Zeitgründen und der Tatsache geschuldet, dass ich nicht mehr die Jüngste bin, muss ich aber Entscheidungen fällen.
Erstens erinnere ich mich dann an meine größten (Herzens-)Wünsche, die noch offen sind. Was bringt mich dem Erreichen näher?
Und zweitens fühle ich in mich hinein: was spricht die Stimme tief in mir, wobei erlebe ich im Moment und unmittelbar daraus die größte Freude? Was stimmt mich freudig? Was ist somit stimmig? … hebt die Stimmung, so dass ich wirklich das Gefühl habe zu leben, durch selbstbestimmte Entscheidungen bewusst mein einzigartiges Leben bereichert zu haben.

Ich wünsche Ihnen für den Rest des Jahres viele wertvolle Momente und reiche Erlebnisse, damit so wenig wie irgend möglich ‚ungelebtes Leben‘ einmal übrig bleibt.

 

20. November 2014
von Monika
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Wut in Liebe verwandeln

Wir kennen sicher alle diejenigen Momente, in denen innerlich eine maßlose Wut aufschäumt.
Mal ist es der Partner, gegen den sie sich richtet. Mal sind es die Kinder. Oder auch der Chef, die Kollegin, der Nachbar … Sie alle können es fertig bringen, uns „auf die Palme“ zu jagen.
Und wer holt uns da wieder runter?

Mir geht es auch ab und zu so. Naja, durch meine Ausbildung und die Erfahrungen, die ich sowohl im Umgang mit meinen Gefühlen als auch aus der Arbeit mit Klienten habe, weiß ich, dass man sich in ein Gefühl, in diesem Fall also die Wut, hineinsteigern kann. Oder man lehnt es ab, drückt es weg. Beides ist nicht gut. Richtig ist: man beginnt dieses scheußliche Gefühl erst einmal als zu sich gehörig zuzugeben und anzunehmen.

Mir ging es vor Kurzem wieder einmal so. Meine Gedankenströme waren auf eine Person ausgerichtet, über die ich mich geärgert hatte und die nun (scheinbar) die Ursache der Wut war. Ich versuchte, das mit Verstand abzuschalten, in die kraftvolle erwachsene Haltung zu gehen … Aber all‘ diese Taktiken und Methoden, die ich auch sonst schon erfolgreich angewendet hatte, versagten diesmal.

Ich saß verzweifelt, wie ein Häufchen Unglück in meinem Sessel, die Tränen rollten und ich wusste natürlich, dass ich wie ein Kind fühlte und reagierte. Und irgend wann, nach mehreren Minuten sicherlich, gab ich den Widerstand gegen diese starken Gefühle auf. Ich hatte dabei gar nicht bemerkt, dass sich die Wut längst gewandelt hatte. Nämlich in Traurigkeit. Und nun konnte ich den Schmerz, der sich ja hinter solchen Gefühlen verbirgt, spüren und zulassen. Da kamen Bilder hoch von Situationen aus der jüngeren Vergangenheit, in denen ich diese Gefühle unterdrückt hatte. (Aus der Situation heraus einfach unterdrücken musste. Denn wie wirkt eine erwachsene Frau, die in der Öffentlichkeit wegen einer scheinbaren Lapalie zu heulen und zu wüten beginnt.)

Und es mischten sich Kindheitserinnerungen hinein. Damals hatte ich mich nicht getraut, mich so zu zeigen, wie ich eigentlich war. Ich hatte die Wut, die Scham und die unendliche Traurigkeit unterdrückt, überspielt … eingeschlossen in mir. Heute weiß ich längst, dass ich anders sein „darf“, mich zeigen „darf“, dass ich meine Interessen vertreten darf – ja, es sogar muss. Aus der Verpflichtung dem Leben gegenüber. Aus der Verpflichtung heraus, mit Demut die Größe, das Potenzial, meine wahren Schätze, all‘ die Geschenke, die das Leben bereit hält, anzunehmen und zu leben.

Sicher möchten Sie jetzt wissen, wie es weiter ging, wie ich aus der Wut, die ja nun schon Traurigkeit geworden war, wieder heraus kam. Ich habe mich an vieles erinnert, was ich gelernt und gelesen hatte. Ich begann damit, mich selbst zu umarmen und mich zu bedanken. Ganz still – tief in mir versunken. Und da kam mir etwas zuhilfe, was man vielleicht Führung oder Schicksal nennen könnte. Es ging alles ganz von selbst. Ich grübelte nicht etwa nach, was ich jetzt tun oder denken sollte, sondern die Bilder in meinem Inneren waren da, reihten sich in logischer(?) und ungezwungener Reihenfolge aneinander. Ergaben einen tiefen Sinn und ich fühlte große Dankbarkeit und Liebe – und zwar aus tiefstem Herzen heraus.

Wer schon einmal diese Gefühle wahrnehmen konnte weiß, dass das nicht mit dem „gedachten“ Dank zu vergleichen ist. Und ein gesagtes „ich liebe dich“, mag es auch noch so ehrlich gemeint sein, ist nicht zu vergleichen mit dieser inneren Haltung der Liebe, die sich aus solchen durchlebten Gefühlen und inneren Szenarien ergibt.

Als ich die Augen wieder aufschlug, erschreckte ich mich, wie viel Zeit vergangen war. Ich war in eine tiefe Trance gefallen. Und in diesem Zustand ist man eben ohne Zeitgefühl. Aber ich hatte nichts verpasst. Im Gegenteil, ich hatte sehr viel bekommen. Bis zu meinem nächsten Termin war noch ausreichend Zeit, um mir dieser neuen Kraft und dieser inneren Ruhe, die ich nun wieder fühlte, bewusst zu werden. Ich kannte diese Energie schon und dieses tiefe Gefühl der Zufriedenheit, das Gefühl richtig und am rechten Platz zu sein. Es ist diese ureigene Lebenskraft, in der sehr viel Klarheit, Liebe und Stärke steckt.

Und die eingangs gestellte Frage mit der Palme: letztendlich habe ich mich selbst aus der misslichen Lage befreit. Indem ich mich angenommen habe, konnte ich auch meine Wut annehmen, meine Traurigkeit dahinter spüren und bin auf diese Weise zur Liebe gekommen. Die zuallererst mir galt. Und genau das ist dieser gesunde heilsame Egoismus.

Ich habe ganz automatisch die rituellen Gedanken- und Gefühlsgänge vollzogen, die ich auch in meiner Arbeit anwende. Sonst leite ich die Klienten an und führe sie in der Trance durch diese Schritte der inneren Aussöhnung. Diesmal habe ich mich (wieder einmal) selbst ein Stück weit geheilt. – Danke –

9. Oktober 2014
von Monika
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Selbst-Bild

Ich bin gerade dabei, die Inhalte oder den „roten Faden“ für die Abend-Workshops, die im November beginnen zu erstellen.
Über Wort-Assoziationen, also eine Art Wort-Bildungsketten bin ich dabei über die Worte „Vor-satz“, „Vor-bild“ und „Selbst-bild“ gestolpert.

Selbst-Bild – also das Bild, das wir von uns selbst haben – entspricht das wirklich der Person, die wir sind oder sein könnten, wenn wir unser volles Potenzial leben würden? Kennen wir die Persönlichkeit hinter dieser Person?

Es lohnt sich immer wieder einmal, darüber nachzudenken … und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen.

… oder am Workshop teilzunehmen.
Genauere Informationen gibt es hier.

 

 

27. September 2014
von Monika
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Leben mit Bäumen

Der Urlaub ist vorbei und ich bin wieder am Arbeiten. Gerade erstelle ich den längst fälligen Newsletter.
Bei der Material-Recherche bin ich auf ein Video getroffen, das mich wiederum an den Urlaub erinnerte: Bäume.
Ich finde es immer wieder faszinierend, Bäume zu betrachten. Auf unseren Wanderungen sind wir durch dichte dunkle Wälder gegangen, über kahle hohe Berge und saftig grüne Wiesen. Wir haben Baum-Exemplare bewundert, die sich an Plätzen ihren Lebensraum erobert haben, wo man denkt: wie hat der es geschafft, hier so groß und so schön zu werden. Andere waren voller Spechtlöcher und sahen eher wie ein Schweizer Käse aus. Und wir haben ur-uralte Bäume gesehen.
DasLeben(s)geschichten hier ist ein besonderes Exemplar. Was hätte der wohl alles zu erzählen, wenn er sprechen könnte!

 

 

 

 

 

 

Achso, das Video. Fünf Minuten, um sich von uraltem Wissen inspirieren zu lassen.
Auch ein Ausflug in die Natur, wenn man gerade keine Zeit für einen Spaziergang hat.

18. September 2014
von Monika
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Pause vom Alltag für ein gutes Leben

… ist ziemlich wichtig. Das wurde mir in den letzten Tagen wieder einmal bewusst.

Wir haben gerade Urlaub. Und auch wenn das Wetter nicht gerade optimal ist, es ist Pause vom Alltag. Ausschlafen, die Gedanken einfach so laufen lassen, die Natur erleben, die herrliche Aussicht – auch die Weitsicht, Gespräche mit meinem Mann …

Nach einer Woche spürte ich, dass ich nicht mehr irgend welche Ereignisse oder Wanderziele anstreben musste. Nun spüren wir einfach so in uns hinein, was heute gerade gut wäre. Und das tun wir dann.

Natürlich geht das im Alltag nicht. Da warten konkrete Aufgaben. Aber über den Sinn und Zweck so mancher Tätigkeit oder (selbst gestellten) Aufgabe bin ich mir hier wieder ein Stück klarer geworden.

12. September 2014
von Monika
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Innere Bilder

Kennen Sie eigentlich die Bedeutung des ersten aufsteigenden Gedankens?
In der letzten Zeit habe ich viel Wert darauf gelegt, zu einer x-beliebigen Frage oder Thematik den ersten Gedanken, das erste Bild, das aus dem Unbewussten hochsteigt, wahr zu nehmen und meinen Fokus darauf zu richten.
Und ich habe wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Ich lade Sie ein, damit ein wenig zu experimentieren. Nach einiger Zeit könnten Sie damit ein wichtiges Leitsystem erlernen.

10. September 2014
von Monika
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Potenzial erkennen

Vor einigen Jahren, als es beruflich bei mir ‚mal stagnierte, war ich zu einer Aufstellung. Und ich habe in einer System-Aufstellung ‚meinem Potenzial‘ gegenüber gestanden. Das, was mich anfangs daran hinderte, überhaupt erst einmal darauf zu zu gehen, stellte sich als mein Irrtum heraus.

Oft schon musste ich an diese Aufstellung und mein Potenzial denken – und wie es mich angestrahlt hat. Dieses Bild ist mir vor allem hilfreich, wenn ich wieder ‚mal der Meinung bin: das schaffe ich nicht oder das kann ich nicht. Letzteres sind eben die Gedanken und Aussagen des ungläubigen Teils (Kindes) in mir.

Und es gibt da dieses wunderbare Gedicht über unsere eigene Kraft und Stärke. Kennen Sie es? Davor fürchten wir uns mehr, als vor unseren Ängsten und Zweifeln. Denn wenn wir die wahre Größe in uns leben, könnte es sein, dass wir einsam werden.

6. September 2014
von Monika
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Richtig lehren

Aus meinem Geburtshoroskop geht hervor, dass ich der geborene Lehrer wäre.
Naja, ich wollte ja ganz früher ‚mal Lehrerin werden. Heute weiß ich: bloß gut, dass ich es nicht geworden bin. Ich glaube nämlich nicht, dass ich diese äußerst verantwortungsvolle Aufgabe mit der nötigen Toleranz, Großzügigkeit und Liebe zum jeweiligen Kind hätte ausüben können.

Genau das biete ich nun in den Coachings und Beratungen an. Bei mir ist der Mensch, der zu mir kommt, so wie er ist gut und richtig und willkommen. Sicher kommt er zu mir, weil er wissen will, wie es weiter gehen soll. Aber bin ich denn Gott, dass ich mich in sein Leben einmischen darf? Würde ich mich nicht über ihn stellen, wenn ich sage: so oder so musst du dich verhalten, damit es dir besser geht. Woher sollte ich das denn wissen?

Ich ermögliche meinem Klienten seinen eigenen Lern-Prozess. Das Kuriose ist ja, dass der Mensch mir gegenüber genau weiß, was ihm gut tun würde, wenn er jetzt dies oder jenes tun würde. Aber er fühlt zum Beispiel Grenzen, schmerzhafte Wunden, ist unentschlossen oder zu zaghaft. In jedem von uns ist ein riesiges Potenzial angelegt. Ich denke, wir ahnen es. Aber daran glauben, oder es wissen …?
Und deshalb lehre und belehre ich nicht. Ich ermutige und leite an, sich selbst zu erkennen, anzunehmen, zu achten und zu lieben.

Das ist eine wunderbare Aufgabe. Meine Lebensaufgabe. Auch mit Lernpotenzial für mich, immer wieder. … damit ich vielleicht doch irgend wann einmal erleuchtet bin.

Dieser Blog-Artikel über richtiges Lernen könnte in dem Zusammenhang ebenfalls interessant sein.

3. September 2014
von Monika
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Leben mit Büchern

Ich kann mir Bücher aus meinem Leben nicht weg denken.
Und trotz günstigerer Preise und vielleicht einiger anderer Vorteile der elektronischen Medien, für mich ist das gedruckte Buch immer noch die bessere Wahl.

Neben Sach- und Fachbüchern gehören natürlich auch Romane zum Lesestoff. Ich muss zugeben, in der letzten Zeit zu wenige. Und man hat dann ja so seine Lieblingsbücher. Bei mir gehört auf alle Fälle Siddhartha, von Hermann Hesse dazu.

Auch Bücher von Paulo Coelho, dem bekannten brasilianischen Schriftsteller müsste ich mit auf diese Liste setzen, ‚Der Alchimist‘ , ‚Veronica beschließt zu sterben‘. Das erste Buch, welches ich von ihm las war ‚Der Zahir‘. Es hat mich damals sehr zum Nachdenken angeregt, denn es war in der Zeit, als ich meinen neuen Berufsweg begonnen hatte.

Hier einige Zeilen daraus. Esther, die Frau des Erzählers fragt „den alten Mann“, warum die Menschen wohl so traurig sind. Und er antwortet:

„ … sie sind an ihre persönliche Geschichte gefesselt. Alle glauben, das Ziel des Lebens bestehe darin, einem Plan zu folgen. Niemand fragt sich, ob es der eigene Plan ist oder ob er von jemand anderem gemacht wurde. Erfahrungen, Erinnerungen, Dinge, Gedanken anderer werden angehäuft, mehr, als die Menschen tragen können. Und daher vergessen sie ihre Träume. …“

Also: Vergessen Sie nie zu träumen! Auch wenn man älter wird, es gibt immer noch Träume. Sie verändern sich mit dem Alter. Sie werden nicht kleiner, nicht unwichtiger, nicht ärmer. Nur anders. Und können immer noch wesentliche Hinweise über und für das Leben geben.

31. August 2014
von Monika
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Geschenk „Leben“

„Jeder Mensch bekommt zu seiner Geburt die Welt geschenkt. Die ganze Welt. Und die meisten von uns haben aber noch nicht einmal das Geschenkband berührt, geschweige denn hineingeschaut.“
— Leo Buscaglia

Nehmen Sie sich am heutigen Sonntag doch etwas Zeit, um vielleicht ein neues Stück „Ihrer Welt“ kennen zu lernen.

29. August 2014
von Monika
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Das ganz normale Leben

Gerade habe ich ‚mal wieder festgestellt, dass ich diesen Blog ziemlich stiefmütterlich behandle.

Und dabei hatte ich doch im Teil Lebenserfahrung versprochen, über ganz alltägliche Dinge, Gefühle, Sorgen, Freuden, eben das Leben zu schreiben.

Und genau das tue ich ab sofort.

Heute: Das ganz normale Leben

Ich bin ein ziemlich „strebsamer“ Mensch. Habe vieles erreicht in meinem Leben. Aber manchmal will „ES“ einfach nicht so richtig gelingen. „ES“ – das Ziel? – das was ich mir vorgenommen habe? – das Leben?

In den letzten Jahren bin ich hellhöriger geworden. Bin ich auf dem richtigen Weg? Ist es das richtige Ziel? Ist es die richtige Art und Weise, ES zu erreichen? – im Leben voran zu kommen?

Als Kind wollte ich oft „mit dem Kopf durch die Wand“. Liebevolle Menschen in meinem Umfeld haben verhindert, dass ich all zu schlimme Beulen bekam.
Heute will ich immer noch … sagen wir ‚mal auf die andere Seite, also hinter die Wand gelangen. Natürlich kenne ich andere Möglichkeiten. Manchmal bin ich sehr kräftezehrende Wege gegangen. Weil ich zu ungestüm war, zu verbohrt in mein Ziel, zu Vieles auf einmal wollte …

Nun nutze ich mehr und mehr die Stimme, die von innen kommt. Wenn es ‚mal nicht recht vorwärts geht, halte ich inne. Denken Sie nicht, dass mir das leicht fällt. Lieber würde ich drauflos ackern, mehrere Veränderungen vielleicht sogar gleichzeitig anpacken. Aber ich zwinge mich in solchen Situationen, die Ruhe zu bewahren, auf die kleinen Hinweise am Wegrand zu achten, sie dankbar anzunehmen und zu nutzen.

Und manchmal habe ich schon richtig wertvolle Erkenntnisse aus einer vermeintlich „daneben gegangenen Sache“ oder „verfahrenen Kiste“ gewonnen.

Als ich die Ausbildung in Radionik bzw. im Pendeln hatte, kam ich zum ersten Mal mit dem Leitsatz „zum Wohle des Ganzen“ in Kontakt.
Wenn heute etwas nicht gelingt, stelle ich mir immer öfter die Frage: ist das, was ich mir da wünsche, wirklich zum Wohle des Ganzen? In moderner Coaching-Manier würde man fragen: Ist es eine win-win-Situation? Oder würde es, wenn ich rigide den Kurs verfolge, Verlierer geben?

Wenn ich also inne halte und mir solche Fragen stelle, ergeben sich manchmal völlig neue Wege, Lösungen und Möglichkeiten. Neue Aspekte bereichern das Angestrebte. Und somit kann eine erst unliebsame Niederlage oder Unannehmlichkeit seine ganz tief darin verborgene Botschaft frei geben.

Monika Niebisch, Hypnose - Familienstellen - Beratung - Coaching, 06886 Lutherstadt Wittenberg