29. Dezember 2015
von Monika
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Warum Hypnose wirkt

Hypnose wirkt so effektiv, weil in der hypnotischen Trance das Unterbewusstsein angesprochen wird. Ausführlich habe ich darüber in meinem Bericht über Hypnose geschrieben.

Bei einem österreichischen Kollegen las ich vor einigen Tagen über die Macht des Unterbewusstseins eine sehr anschauliche Erklärung.
… und wie oft meinen wir, uns noch ein bisschen mehr anstrengen zu müssen, um zu …

Wenn es nun ganz anders sein könnte? Wenn wir den starken Teil in uns finden, und mit ihm gehen würden, anstatt eine andere Richtung einschlagen zu wollen?
Wenn wir uns selbst erkennen, unser Verhalten, unsere „Befindlichkeiten“ verstehen, dann kann sich unsere wahre Persönlichkeit entfalten.

1. Dezember 2015
von Monika
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Lebenskrisen überwinden

Ich habe einen interessanten Artikel zum Thema Lebensberatung / Lebenskrisen gefunden. In Zeit-online war das hier über Sinn und Nutzen psychologischer Beratung zu lesen. … und dass die rechtzeitige Beratung in Lebenskrisen durchaus das Burnout oder die ernsthafte psychische Erkrankung verhindern kann.

Aus meinem Praxis-Alltag kann ich das im Artikel Gesagte bestätigen. Ein Lebensberater hilft meist „nur“ dabei, Situationen oder Personen, um die es geht, aus einer anderen Perspektive zu sehen, Gefühle zu entwirren. Da ich hierbei im Einvernehmen mit meinen Klienten auch die hypnotische Trance nutze, kommen wir an sehr versteckte Zusammenhänge. Es geht immer auch darum, Beziehungen zu klären. Wenn dann im Inneren wieder Klarheit herrscht, kann man seinen Lebensweg mit guter Energie weiter gehen. Somit hat die Lebenskrise ihren Sinn erfüllt.

 

26. August 2015
von Monika
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Was ist Dummheit?

Carlo M. Cipolla schreibt in einem Aufsatz über „Die Prinzipien der menschlichen Dummheit“ (wikipedia) unter anderem:

Ein dummer Mensch ist jemand, der einer anderen Person oder einer Gruppe von Personen Schaden zufügt, ohne selber dabei Gewinn zu erzielen und dabei u.U. sogar zusätzlichen Verlust macht.

Und er stellt zusammenfassend fest, dass die Dummheit mehr Schaden anrichtet als Verbrechen.

Ich glaube jeder Mensch kann sehr viel dazu beitragen, dass die Dummheit auf der Welt weniger wird. Und es gilt auch hier: wir können nicht das Gegenüber ändern, wohl aber uns selbst.

29. Juli 2015
von Monika
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Lebensreise – Lebensfreude

Lebe das Leben wie eine Reise, aber sag‘ nie … ich bin angekommen.

Was macht dieser Ausspruch von Jim Morrison mit Ihnen? Lädt er Sie ein, den Blick auf Ihr Leben zu ändern? Geduldiger, großzügiger, vielleicht liebevoller oder auch neugieriger als bisher mit sich selbst umzugehen?

29. Mai 2015
von Monika
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Frühlingsmärchen

Ich habe ‚mal wieder einen schönen Beitrag gefunden. Es geht um den Frühling, speziell den Mai und seine besondere Bedeutung im Jahreslauf.
Dr.Wolf-Dieter Storl, der Ethnobotaniker im Gespräch mit Thomas Schmelzer von Mystica-TV. Vielleicht nehmen Sie sich die Zeit, statt des üblichen TV-Programms diese „Sendung“ anzuschauen. 1 Std. 11 Min. voller Geschichten und uraltem Wissen.

Diese Zeit kann, wenn man sich auf das Erzählen einlässt, ein sehr wertvolles Geschenk sein, um wieder ein Stückchen näher zu sich selbst zu finden. Und beim nächsten Spaziergang sehen Sie vielleicht das Gras mit ganz anderen Augen …
Dass der Kontakt zur und die Verbindung mit der Natur eine wunderbare Möglichkeit ist, dem Burnout vorzubeugen, brauche ich wohl kaum zu erwähnen.

22. Mai 2015
von Monika
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Vom Leben und Wünschen

In der gedruckten Zeitschrift der Frühjahrsausgabe von LEBEN(S)WERT  hat sich der Druckfehlerteufel eingeschlichen. – Oder: verflixte Technik!
Die schöne Geschichte vom richtigen Wunsch hat kein Ende …

Falls Sie also noch nicht online gelesen haben – dort ist sie vollständig – hier die komplette Kurzgeschichte:

Der richtige Wunsch
Einst fand ein Fischer in seinem Netz eine Flasche mit einem Bleiverschluss. Er öffnete die Flasche und vor ihm erschien ein mächtiger Geist, der alle seine Wünsche erfüllen konnte.
Der befreite Geist sagte zu dem Fischer: „ Du hast drei Wünsche, die ich dir erfüllen werde. Was ist dein erster Wunsch?“

Der Fischer dachte kurz nach, dann sagte er:
„ Ich möchte, dass du mir die Weisheit schenkst, um die richtige Wahl für die zwei anderen Wünsche zu treffen.“
„Es ist schon geschehen“ sagte der Geist. „Und was sind deine anderen Wünsche?“
Der Fischer wurde kurz still.
Dann sagte er: „Ich danke dir. Ich habe keine weiteren Wünsche mehr.“

15. Mai 2015
von Monika
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Zeit für Veränderungen

Keine andere Jahreszeit eignet sich mehr dazu, Veränderungen in Angriff zu nehmen, wie der Frühling. Das Wachsen und Werden in der Natur inspiriert uns ganz unwillkürlich zum eigenen Wachstum. Ebenso – von innen heraus – wie wir es in der Natur beobachten können.

Darum: wenn Sie etwas für sich tun wollen, jetzt ist die richtige Zeit.
Passend dazu einen Ausspruch von Seneca:

Wer an den Spiegel tritt, um sich zu verändern, der hat sich schon verändert.

 

8. Mai 2015
von Monika
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Lebensvision

Auch in diesem Beitrag eines bekannten amerikanischen Psychologen und Psychotherapeuten geht es um den Lebenssinn. Es geht um Visionen, Erfolg, Glück und Lebensfreude.

Dazu fällt mir noch das Zitat von Albert Einstein ein:

“Everybody is a genius. But if you judge a fish by its ability to climb a tree, it will live its whole life believing that it is stupid.”

6. März 2015
von Monika
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Schuldgefühle

Ich habe einen interessanten Satz gelesen:
„Schuldgefühle bewahren die Vergangenheit.“
… somit bleibt man immer ein wenig mit dem verbunden, was man nicht loslassen will, … noch nicht loslassen kann.

Und: Schuldgefühle sind nicht identisch mit einer wirklichen Schuld.
Gefühle kann man ändern.

Mehr zum Thema Schuld und Schuldgefühle.

7. Januar 2015
von Monika
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Das ungelebte Leben

Gerade habe ich im Auto-Radio einen kurzen Beitrag über Tucholsky gehört. Die Titelzeile hieß: Unser ungelebtes Leben. Es ging um Briefe, die er an seine Frau geschrieben hatte.

Haben Sie schon ‚mal über Ihr „gelebtes“ und Ihr „ungelebtes“ Leben nachgedacht? Wie soll es aussehen am Schluss, wenn das Licht ausgeht? … in Bezug auf die Partnerschaft und auch alle anderen Lebensbereiche.
Leben ohne Reue, ohne Schuldgefühle und mit einem klaren Blick nach vorn, das macht uns stark, frei und souverän. Aber wer schafft das schon immer?

Empfehlenswerte Filme zum Thema: „Das Beste kommt zum Schluss“ oder „… Und täglich grüßt das Murmeltier“.
Das Buch „Die Liste vor der Kiste“ – von Rüdiger Dahlke – gibt viele Anregungen für ein sinn-erfülltes Leben.
Verena Kast hat in ihrem Buch:  „Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben“ aus psychologischer Sicht über den Lebensrückblick geschrieben.

Mir fällt es manchmal echt schwer, mich zu entscheiden, was ich tun möchte und was ich weglassen sollte. Aus Zeitgründen und der Tatsache geschuldet, dass ich nicht mehr die Jüngste bin, muss ich aber Entscheidungen fällen.
Erstens erinnere ich mich dann an meine größten (Herzens-)Wünsche, die noch offen sind. Was bringt mich dem Erreichen näher?
Und zweitens fühle ich in mich hinein: was spricht die Stimme tief in mir, wobei erlebe ich im Moment und unmittelbar daraus die größte Freude? Was stimmt mich freudig? Was ist somit stimmig? … hebt die Stimmung, so dass ich wirklich das Gefühl habe zu leben, durch selbstbestimmte Entscheidungen bewusst mein einzigartiges Leben bereichert zu haben.

Ich wünsche Ihnen für den Rest des Jahres viele wertvolle Momente und reiche Erlebnisse, damit so wenig wie irgend möglich ‚ungelebtes Leben‘ einmal übrig bleibt.

 

20. November 2014
von Monika
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Wut in Liebe verwandeln

Wir kennen sicher alle diejenigen Momente, in denen innerlich eine maßlose Wut aufschäumt.
Mal ist es der Partner, gegen den sie sich richtet. Mal sind es die Kinder. Oder auch der Chef, die Kollegin, der Nachbar … Sie alle können es fertig bringen, uns „auf die Palme“ zu jagen.
Und wer holt uns da wieder runter?

Mir geht es auch ab und zu so. Naja, durch meine Ausbildung und die Erfahrungen, die ich sowohl im Umgang mit meinen Gefühlen als auch aus der Arbeit mit Klienten habe, weiß ich, dass man sich in ein Gefühl, in diesem Fall also die Wut, hineinsteigern kann. Oder man lehnt es ab, drückt es weg. Beides ist nicht gut. Richtig ist: man beginnt dieses scheußliche Gefühl erst einmal als zu sich gehörig zuzugeben und anzunehmen.

Mir ging es vor Kurzem wieder einmal so. Meine Gedankenströme waren auf eine Person ausgerichtet, über die ich mich geärgert hatte und die nun (scheinbar) die Ursache der Wut war. Ich versuchte, das mit Verstand abzuschalten, in die kraftvolle erwachsene Haltung zu gehen … Aber all‘ diese Taktiken und Methoden, die ich auch sonst schon erfolgreich angewendet hatte, versagten diesmal.

Ich saß verzweifelt, wie ein Häufchen Unglück in meinem Sessel, die Tränen rollten und ich wusste natürlich, dass ich wie ein Kind fühlte und reagierte. Und irgend wann, nach mehreren Minuten sicherlich, gab ich den Widerstand gegen diese starken Gefühle auf. Ich hatte dabei gar nicht bemerkt, dass sich die Wut längst gewandelt hatte. Nämlich in Traurigkeit. Und nun konnte ich den Schmerz, der sich ja hinter solchen Gefühlen verbirgt, spüren und zulassen. Da kamen Bilder hoch von Situationen aus der jüngeren Vergangenheit, in denen ich diese Gefühle unterdrückt hatte. (Aus der Situation heraus einfach unterdrücken musste. Denn wie wirkt eine erwachsene Frau, die in der Öffentlichkeit wegen einer scheinbaren Lapalie zu heulen und zu wüten beginnt.)

Und es mischten sich Kindheitserinnerungen hinein. Damals hatte ich mich nicht getraut, mich so zu zeigen, wie ich eigentlich war. Ich hatte die Wut, die Scham und die unendliche Traurigkeit unterdrückt, überspielt … eingeschlossen in mir. Heute weiß ich längst, dass ich anders sein „darf“, mich zeigen „darf“, dass ich meine Interessen vertreten darf – ja, es sogar muss. Aus der Verpflichtung dem Leben gegenüber. Aus der Verpflichtung heraus, mit Demut die Größe, das Potenzial, meine wahren Schätze, all‘ die Geschenke, die das Leben bereit hält, anzunehmen und zu leben.

Sicher möchten Sie jetzt wissen, wie es weiter ging, wie ich aus der Wut, die ja nun schon Traurigkeit geworden war, wieder heraus kam. Ich habe mich an vieles erinnert, was ich gelernt und gelesen hatte. Ich begann damit, mich selbst zu umarmen und mich zu bedanken. Ganz still – tief in mir versunken. Und da kam mir etwas zuhilfe, was man vielleicht Führung oder Schicksal nennen könnte. Es ging alles ganz von selbst. Ich grübelte nicht etwa nach, was ich jetzt tun oder denken sollte, sondern die Bilder in meinem Inneren waren da, reihten sich in logischer(?) und ungezwungener Reihenfolge aneinander. Ergaben einen tiefen Sinn und ich fühlte große Dankbarkeit und Liebe – und zwar aus tiefstem Herzen heraus.

Wer schon einmal diese Gefühle wahrnehmen konnte weiß, dass das nicht mit dem „gedachten“ Dank zu vergleichen ist. Und ein gesagtes „ich liebe dich“, mag es auch noch so ehrlich gemeint sein, ist nicht zu vergleichen mit dieser inneren Haltung der Liebe, die sich aus solchen durchlebten Gefühlen und inneren Szenarien ergibt.

Als ich die Augen wieder aufschlug, erschreckte ich mich, wie viel Zeit vergangen war. Ich war in eine tiefe Trance gefallen. Und in diesem Zustand ist man eben ohne Zeitgefühl. Aber ich hatte nichts verpasst. Im Gegenteil, ich hatte sehr viel bekommen. Bis zu meinem nächsten Termin war noch ausreichend Zeit, um mir dieser neuen Kraft und dieser inneren Ruhe, die ich nun wieder fühlte, bewusst zu werden. Ich kannte diese Energie schon und dieses tiefe Gefühl der Zufriedenheit, das Gefühl richtig und am rechten Platz zu sein. Es ist diese ureigene Lebenskraft, in der sehr viel Klarheit, Liebe und Stärke steckt.

Und die eingangs gestellte Frage mit der Palme: letztendlich habe ich mich selbst aus der misslichen Lage befreit. Indem ich mich angenommen habe, konnte ich auch meine Wut annehmen, meine Traurigkeit dahinter spüren und bin auf diese Weise zur Liebe gekommen. Die zuallererst mir galt. Und genau das ist dieser gesunde heilsame Egoismus.

Ich habe ganz automatisch die rituellen Gedanken- und Gefühlsgänge vollzogen, die ich auch in meiner Arbeit anwende. Sonst leite ich die Klienten an und führe sie in der Trance durch diese Schritte der inneren Aussöhnung. Diesmal habe ich mich (wieder einmal) selbst ein Stück weit geheilt. – Danke –

Monika Niebisch, Hypnose - Familienstellen - Beratung - Coaching, 06886 Lutherstadt Wittenberg