Trauer – Traurigkeit – 1

Warum hadern so viele Menschen damit, Traurigkeit einzugestehen und Trauer zuzulassen? Es kostet sehr viel Kraft, sich über die Trauer hinweg stark zu machen. Ist Trauern denn eine Schande? Kaum jemand kommt auf die Idee, Lachen in der Öffentlichkeit peinlich zu finden. Im Gegenteil. Es heißt: lachen ist gesund. Und schauen Sie sich Kinder an. Wie oft lacht ein Kind am Tag?!

Aber genau so unbedarft fängt ein Kind an zu weinen, wenn es Schmerz verspürt. – Bis die „Er-ziehungsmaßnahmen“ der Eltern gegriffen haben und auch das Kind sich das Weinen verkneift. Tröstende Worte wie „na, so schlimm war’s doch gar nicht“ oder Ablenkungsmanöver vom Grund der Trauer sind keine wirklichen Helfer. Für den heranwachsenden Menschen bedeutet das: ich sollte meine Trauer nicht zeigen, … für mich behalten.
… und so belädt sich der Mensch buchstäblich mit unfertigen Geschichten … und schleppt diese Last durch sein Leben.

Autor: Monika

Ausbildung in technischer Fachrichtung, langjährige Tätigkeit im Bereich Betriebswirtschaft; zuletzt Projektmanagement; verheiratet, 2 erwachsene Töchter; 3 Enkelkinder; Hypnose- und systemische Ausbildung seit 2006 am Institut für Klinische Hypnose in Zug/Schweiz; Hypnose-Praxis seit Sept.2007; angewandte Verfahren und Methoden: u.a. Timeline-Arbeit, Systemaufstellungen im Einzelsetting; Arbeitsschwerpunkte: Einzel-Sitzungen; 3-tägiges hypno-systemisches Intensiv-Einzel-Coaching; themenspezifisches Hypnose-Coaching z.B. bei Phobien, Stressabbau; lösungsorientiertes Arbeiten bei persönlichen Problemen (Paarbeziehung, Familie, Beruf); http://www.monika-niebisch.de

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Monika Niebisch, Hypnose - Familienstellen - Beratung - Coaching, 06886 Lutherstadt Wittenberg