Das Umweg-Denken

Denken Sie manchmal auch in Umwegen? Ganz sicher. Weil wir meist viel zu „betriebsblind“ sind, um einfache Wege schnell zu erkennen.

Ähnlich verhält es sich mit einem Spiegel. Halten Sie sich doch einmal einen Spiegel ganz dicht vor das Gesicht. Sie können viele Details erkennen, stimmt’s? Aber den ganzen Menschen, den sehen Sie nicht. Da müssen Sie einen großen Spiegel verwenden und auch einen entsprechenden Abstand einnehmen. Erst dann sehen Sie das Ganze.

So verhält es sich auch mit Problemen und deren Lösungen. Eine geniale Arbeitsweise stellt dabei die systemische Aufstellungsarbeit dar. Ich stelle also mit Figuren auf dem Tisch das Problem und beteiligte Personen oder Institutionen auf. Der Klient betrachtet dabei die Situation wie aus einer Meta-Position – und dann ergeben sich meist erstaunliche Lösungen.

Die  Anleitung und Führung durch einen Coach ist dabei sehr hilfreich und natürlich effektiv. Wer es aber selbst einmal versuchen möchte, der soll ruhig ‚drauf los experimentieren. Außer, dass es keine Lösung gibt, kann nichts geschehen. Denn auch hier schützt das Unterbewusstsein vor Erkenntnissen, die jemand allein nicht händeln könnte.

Autor: Monika

Ausbildung in technischer Fachrichtung, langjährige Tätigkeit im Bereich Betriebswirtschaft; zuletzt Projektmanagement; verheiratet, 2 erwachsene Töchter; 3 Enkelkinder; Hypnose- und systemische Ausbildung seit 2006 am Institut für Klinische Hypnose in Zug/Schweiz; Hypnose-Praxis seit Sept.2007; angewandte Verfahren und Methoden: u.a. Timeline-Arbeit, Systemaufstellungen im Einzelsetting; Arbeitsschwerpunkte: Einzel-Sitzungen; 3-tägiges hypno-systemisches Intensiv-Einzel-Coaching; themenspezifisches Hypnose-Coaching z.B. bei Phobien, Stressabbau; lösungsorientiertes Arbeiten bei persönlichen Problemen (Paarbeziehung, Familie, Beruf); http://www.monika-niebisch.de

Kommentare sind deaktiviert.

Monika Niebisch, Hypnose - Familienstellen - Beratung - Coaching, 06886 Lutherstadt Wittenberg