26. September 2016
von Monika
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Mit dem Herzen gehen

Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen.

Als ich heute morgen im Büro anfing, meine Woche vorzubereiten, fiel mir dieser Satz von R.M.Rilke in die Hand.

Wie oft sind wir wirklich im Herzen? Sind wir nicht den größten Teil des Tages im Kopf?
Wirkliche Veränderung geschieht immer von innen nach außen.

Ich lade Sie ein, für diese Woche einmal mehr auf Ihr Herz, Ihre Herzstimme zu horchen.

16. August 2016
von Monika
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Echte Lebensfreude

Zwei wichtige Fragen für ein erfülltes Leben:

Wann empfinden Sie Lebensfreude?
Was lässt Sie so richtig von innen heraus erblühen?

Zu diesem Thema auf Beruf-Berufung.ch  ein Interview mit Prof.Gerald Hüther. Zusammenhänge für unser Verhalten und Aussichten aus der Sicht des Neurobiologen.

Besonders wertvoll: Nehmen Sie sich wieder einmal Zeit zum Träumen!
Das Thema Zufriedenheit ist immer wieder Beratungs- und Coaching-Inhalt. Und wir finden die Antwort immer über diese beiden Fragen.

Und dann gilt es, den Weg dorthin zu gestalten.

Hindernisse wegräumen. Möglichkeiten und Ressourcen erkennen und nutzen lernen.
Dieser Prozess ist in jedem Alter möglich und lohnenswert.

 

Hypnose-Lebenserfahrung-selbstbewusst leben

11. August 2016
von Monika
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Blickkontakt

Du kennst sicher das geflügelte Wort „Ein Blick sagt mehr als tausend Worte“.
Manchmal findet man einfach nicht die richtigen Worte. Manchmal hat man Angst, Unpassendes zu sagen.
Aber der Blick, die Sprache der Augen braucht keine Worte, keinen Übersetzer.

Das Einzige, was Du dafür brauchst ist Offenheit. Und was Du dafür bekommst ist unbezahlbar.

Schau selbst.

16. Juli 2016
von Monika
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Selbstwert, Wurzeln, Trauer

Drei Themen, die in der Beratung immer wieder auftauchen. Dazu einige wenige Gedanken:

Das Leben ist Bewegung. Veränderungen finden immer statt, ob wir wollen oder nicht.
Es kommt eigentlich „NUR“ darauf an, welche Haltung wir einnehmen. Sehen wir uns als Opfer der Umstände oder der Vergangenheit? Oder nehmen wir die Aufforderung des Lebens an und gehen mit der Bewegung mit?

 

14. Juli 2016
von Monika
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Ausgleich – was es damit auf sich hat

Eine Kinderwippe oder die gute alte Balkenwaage – das sind anschauliche Beispiele für das Prinzip des Ausgleichs. Es gehört schon etwas Geschick und Feingefühl dazu, dieses System in Balance zu halten.

Aber auch im Alltag begleitet uns dieses Prinzip. Bei Geschäften wird durch die Bezahlung ein Ausgleich geschaffen. Früher Ware gegen Ware, heute Ware gegen Geld oder Dienstleistung gegen Geld.

Es gibt allerdings auch nicht so offensichtliche Prozesse, die nach Ausgleich verlangen. Wenn zum Beispiel die beste Freundin am Abend zu Ihnen kommt, um sich auszuheulen, ihren Kummer loszuwerden …
Wie reagieren Sie? Es gibt ja mehrere Möglichkeiten. Man hält still, hört zu, tröstet, gibt Rat-schläge (Vorsicht!) … weiß aber im Innersten, dass es die Sorgen der Freundin sind, dass sie stark genug ist, diese selbst zu bewältigen. Und dass sie im umgekehrten Fall auch zu ihr gehen können, weil sie die gleiche Haltung Ihnen gegenüber aufbringt.

Wenn auch die Zahl dieser Ereibnisse ungefähr gleich ist, ist das Verhalten und damit das Verhältnis ausgewogen, fühlt sich stark und ausgeglichen an.

Ist das ‚Ausheulen‘ jedoch einseitig, fühlen Sie sich hinterher belastet, entkräftet, Ihrer Zeit beraubt o.ä., wird es Zeit, das Thema anzusprechen. Zuerst einmal wäre zwischen Ihnen beiden etwas zu klären. Außerdem könnte sich die Freundin mit einem Blumenstrauß, einer Einladung zum Kaffee o.ä. bedanken.
Damit ist zumindest symbolisch ein Ausgleich hergestellt. Sie hatten ja schließlich Zeit für Ihr Gegenüber, haben zugehört, sind vielleicht mit in das Problem eingetaucht, stellten Ihr Wissen und Können in den Dienst.

Übrigens – sich einmal bei jemandem ‚ausheulen‘ oder ‚ausjammern‘ bringt angenehme Erleichterung – für den Augenblick. Und wohl dem, der so eine Freundin oder einen Freund hat. Wenn dann aber alles beim Alten bleibt, also die Ausgangssituation für das „Un-glück“ sich nicht ändert, hat das nichts mit Wachstum und Entwicklung zu tun. Dann kann man meist darauf warten, bis sich das gleiche Spiel wiederholt.

Das Schicksal führt uns immer wieder vor eine ähnliche Situation … bis wir unsere Lektion gelernt haben. Und ich muss zugeben, dass man allein oft die Zusammenhänge und die Lernaufgabe kaum erkennen kann.

Hypnose-Lebenserfahrung-selbstbewusst leben

9. Juni 2016
von Monika
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Unbewusst – unterbewusst

Ich habe schon öfter einmal über die Kraft der inneren Bilder geschrieben.
Dieser Tage durfte ich wieder miterleben, wie sinnvoll und perfekt – und auf Weiterentwicklung gerichtet – das Unterbewusstsein eines Menschen arbeitet.

In der Hypnose habe ich einen Klienten zu einem für ihn wichtigen Ereignis geführt. Damit entstehen für ihn innere Bilder. Und anders als im Traum kann man diese inneren Bilder beeinflussen. Ich habe ihm also eine Handlung vorgeschlagen (suggeriert). Da man in der Hypnose niemals willenlos ist (!), hatte er die Möglichkeit, meinem Vorschlag zu folgen oder auch nicht.

Er tat es, aber mir erschien widersinnig, was er mir dann beschrieb. (Damit ich dem Klienten folgen, ihn in der Trance führen kann, gibt er mir Informationen über das „Geschehen“.)  Doch ohne mein weiteres Zutun wandelten sich dann seine Bilder. Und er war sichtlich erstaunt darüber.
Der Klient konnte in der hypnotischen Trance – aus einer inneren Kraft heraus – das vollziehen, was ihm im Alltag (noch) verwehrt geblieben war. Das heißt, ein Teil von ihm war schon bereit für diese Veränderungen, wusste scheinbar auch, wo es hingehen soll. Der Gedankenstrom des Tagbewusstseins stand wie eine Blockierung vor diesem Schritt.

Mir blieb nur noch übrig, ihn anzuleiten, diese Bilder in einen passenden Rahmen zu setzen, so dass für ihn eine (Selbst-)Erkenntnis daraus folgt. In der Fachsprache nennt man das Reframing.

Der große Vorteil der Arbeit in der Hypnose liegt damit wieder einmal klar auf der Hand.

Dass eine Wirkung eintrat, war deutlich zu merken. Zum einen sehe ich das in der Veränderung des Gesichtsausdrucks. Zum anderen sagte mein Klient (unaufgefordert), dass er sich sehr berührt fühlt. Somit ließ ich ihn für eine kurze Zeit in diesem Bild und in diesem Gefühl. Denn es hat eine tiefe heilende Wirkung auf die Seele.

Was das ist – die Seele? Ich weiß es auch nicht. Aber meine inneren Bilder dazu habe ich schon. Und ich muss sagen, dass ich große Achtung vor diesem Geschehen habe.

Hypnose-Wittenberg-Lebenserfahrung-innere Bilder

Rose - Lebenschancen nach Lebenskrisen

27. Mai 2016
von Monika
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Lebenskrisen – Lebenschancen

Ob die Rose auf diesem Bild wohl unter dem Frost gelitten hat?

Lebenskrisen in Lebenschancen verwandeln – geht das?

Der Link führt zu einem ausführlichen Beitrag, den ich zu diesem Thema geschrieben habe.
Aber wie ist das, entstehen Krisen nicht überhaupt erst, wenn man sich gegen den Fortschritt des Lebens wehrt?
… weil wir von der Angst vor dem Ungewissen und den Zweifeln an unseren eigenen Fähigkeiten beherrscht und am Weitergehen gehindert werden.

Nur: es sind unsere eigenen Ängste aber auch unsere eigenen Fähigkeiten.

Was hätte es der Rose genützt, sich gegen den kommenden Winter zu wehren? Sie hat sich dem Vergehen und Kommen hingegeben … und wird bald in neuer Pracht erblühen.

Hypnose-Lebenserfahrung-selbstbewusst leben

19. April 2016
von Monika
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Weil wir gern anders wären …

… machen wir uns manchmal das Leben schwer.

Aber auch: weil wir gern anders wären, gibt es Entwicklung.

Nur: wie anders wollen wir denn sein? Wie sehr tracktieren wir uns manchmal, um das zu erreichen, was wir uns als Ziel gesetzt haben?
Schlanker sein, sportlicher leben, gesünder essen, Falten wegbügeln, fleißiger sein …

Wer sagt denn, dass wir dieses oder jenes sein oder tun sollten, könnten, müssten?
Ist es die wirklich eigene innere Stimme? Oder sind es Meinungen, die von außen kommen? Manchmal schon sehr alte, mit denen wir aufgewachsen sind. Manchmal aktuelle Stimmen.

Wenn wir blind einem Bestreben folgen – wo führt das hin? Ist das noch das schöne Leben?

Mehr zu diesen Themen:
Leben als Gratwanderung
Mensch kennst Du Dich?

1. April 2016
von Monika
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Kinder sind gute Lehrer!

1.April

Unsere Enkeltochter (8 J.) hat mich heute Morgen mit der Frage begrüßt: Hast Du Opi schon veräppelt?

Natürlich nicht. Frühmorgens vor 6 Uhr. – Da denkt man doch als Erwachsener nicht an so etwas Belangloses. Da ist man dazu doch noch gar nicht aufgelegt. …
– Oder doch? Sollten wir es sein? Auch wenn diese Masche schon uralt ist. Ist es wirklich Kinderkram?

Wir wechselten ein paar Worte. Dann habe ich ihr einen schönen Schultag gewünscht, sie kurz in den Arm genommen – und dabei so belanglos festgestellt, dass sie ja ein kleines Loch in Ihren Leggings hat. – Und prompt kam die Reaktion: WO?

Als sie nicht gleich eins finden konnte und ich nichts weiter sagte, bemerkte sie, dass ich sie „in den April geschickt hatte“. Darauf folgte verlegenes kindliches Rekeln und Anschmiegen …
Ich bemerkte, dass Ihr Blick an etwas festhielt, was scheinbar unter dem Tisch lag. Und auf ihre Frage, was da Rotes auf unserem Teppich liegt… – schaue ich doch tatsächlich hin!

Da war die Freude groß und das Lachen auf beiden Seiten. Mit der lauten Botschaft: „Mami, ich habe Oma veräppelt und sie ist reingefallen“ – verließ sie triumphierend die Wohnung in Richtung Schule.

Belangloses Geplänkel? Je nachdem, wie man es einordnet. Für mich war es einfach ein schönes Erlebnis, ein fröhlicher Start in den Tag und in den neuen Monat.
Von Kindern können wir eben viel lernen!

 

13. Januar 2016
von Monika
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Wenn ich wüsste, …

Was ist Ihnen wirklich wichtig im Leben?

Wie alt waren Sie, als Sie sich diese Frage zum ersten Mal gestellt haben? In jungen Jahren fragt man sich das wahrscheinlich seltener. Und sicher fällt dann die Antwort auch ganz anders aus.
Oder ist es eine Frage, die man sich an bestimmten Übergängen im Leben stellt? Und je älter man wird, desto häufiger?

Ich glaube aber auch, dass es in unserer Zeit liegt. Es geschehen so viele Veränderungen. Und wir haben so viele Möglichkeiten. Da fällt es manchmal schwer, sich auf das Wesentliche und auf das wirklich Wichtige zu beschränken.

Es lohnt sich, über die eingangs gestellte Frage einmal nachzudenken, zu sinnieren oder zu meditieren. Und wenn Sie eine Antwort gefunden haben, dann überprüfen Sie einmal, ob Sie wirklich auch dementsprechend leben.

Wenn Sie etwas ändern müssten, wann fangen Sie damit an?

 

29. Dezember 2015
von Monika
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Warum Hypnose wirkt

Hypnose wirkt so effektiv, weil in der hypnotischen Trance das Unterbewusstsein angesprochen wird. Ausführlich habe ich darüber in meinem Bericht über Hypnose geschrieben.

Bei einem österreichischen Kollegen las ich vor einigen Tagen über die Macht des Unterbewusstseins eine sehr anschauliche Erklärung.
… und wie oft meinen wir, uns noch ein bisschen mehr anstrengen zu müssen, um zu …

Wenn es nun ganz anders sein könnte? Wenn wir den starken Teil in uns finden, und mit ihm gehen würden, anstatt eine andere Richtung einschlagen zu wollen?
Wenn wir uns selbst erkennen, unser Verhalten, unsere „Befindlichkeiten“ verstehen, dann kann sich unsere wahre Persönlichkeit entfalten.

1. Dezember 2015
von Monika
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Lebenskrisen überwinden

Ich habe einen interessanten Artikel zum Thema Lebensberatung / Lebenskrisen gefunden. In Zeit-online war das hier über Sinn und Nutzen psychologischer Beratung zu lesen. … und dass die rechtzeitige Beratung in Lebenskrisen durchaus das Burnout oder die ernsthafte psychische Erkrankung verhindern kann.

Aus meinem Praxis-Alltag kann ich das im Artikel Gesagte bestätigen. Ein Lebensberater hilft meist „nur“ dabei, Situationen oder Personen, um die es geht, aus einer anderen Perspektive zu sehen, Gefühle zu entwirren. Da ich hierbei im Einvernehmen mit meinen Klienten auch die hypnotische Trance nutze, kommen wir an sehr versteckte Zusammenhänge. Es geht immer auch darum, Beziehungen zu klären. Wenn dann im Inneren wieder Klarheit herrscht, kann man seinen Lebensweg mit guter Energie weiter gehen. Somit hat die Lebenskrise ihren Sinn erfüllt.

 

Monika Niebisch, Hypnose - Familienstellen - Beratung - Coaching, 06886 Lutherstadt Wittenberg